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Autor Thema: Parson-Russel - Ein Hund für uns?  (Gelesen 2153 mal)

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Offline Bella SaraThemenstarter

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Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« am: 16. November 2010, 12:06:19 »
Hallo,
ich bin neu hier.
Wir (Mama, Papa, 2 Kinder) suchen einen Familienhund und sind auf den Parson-Russel gestoßen. Aber von fast jeden aus unserem Freundeskreis hörten wir dann sowas wie: "Seid ihr euch wirklich sicher? Wißt ihr was da auf euch zukommt?"
Ist diese Hunderasse wirklich so anstrengend? Wer hat Erfahrungen gemacht? Zudem muß ich noch erwähnen, daß dies unser erster Familienhund wäre. Als Teenager hatte ich schon bei meinen Eltern einen Schäferhund.


Jaba

  • Gast
Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #1 am: 16. November 2010, 12:23:14 »
Du solltest Dich erstmal gründlich über diese Rasse erkundigen, dabei wird  dir das Forum sicherlich eine Hilfe sein.  Stöber dich ruhig erstmal durch hier.

Ob so ein Hund zu Euch passt oder nicht, müsst ihr ganz allein entscheiden, dass kann euch keiner abnehmen.

Wenn Du Tipps von uns dazu haben möchtest dann musst du uns auch etwas über Euch erzählen. Wie ihr lebt, wie sieht der Alltag aus bei euch- sprich ist genug Zeit  wie alt sind die Kinder usw.

Ein Schäferhund ist überhaupt nicht mit einem PRT zu vergleichen. 

Wenn Fragen sind raus damit- Viel Spaß hier im Forum!


Offline Cid

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    Albern
Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #2 am: 16. November 2010, 12:42:06 »
Hallo, herzlich Willkommen erstmal.

Genau diese Reaktionen haben wir auch bekommen und heute sagt keiner mehr was negatives, der den Cid kennengelernt hat, denn er ist zwar sehr aktiv (draußen oder wenn man ihn zum Spielen auffordert) aber er kann auch ganz entspannt sein und sich ruhig selbst beschäftigen. Alle lieben Ihn, vor allem die Eltern, die doch sehr skeptisch waren..
Ich finde es ja immer schwierig zu sagen, der Jackie ist schlimmer als andere Hunde, denn alle Hunde können stressig werden, wenn sie nicht ausgelastet sind. Ich kenne viele Hunde, die um einiges schlechter erzogen sind und die totalen Kläffer sind. Also es hängt da auch an euch, wie gut ihr euch dafür einsetzt (Hundeschule, ordentliche Sozialisierung).

Lese dir ruhig hier einige Beiträge durch und stelle dann gezielte Fragen, dann ist es einfacher zu antworten zink

Aber mich würden auch Angaben wie:
-Zeit für den Hund
-Alter der Kinder

usw. interessieren.


Viel Spaß hier!!
Liebe Grüße Kirsten, Holger und Cid!


Offline Bella SaraThemenstarter

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Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #3 am: 17. November 2010, 07:24:53 »
Hallo Jaba,
Hallo Cid,

also, erstmal vielen Dank für Eure Antwort.
Hier dann noch mal etwas mehr über uns:
Unsere Kinder sind 6 und 10 Jahre. Ich gehe wegen der Kinder nicht arbeiten. Wir leben in unserem Haus mit riesen Garten in einem kleinerem Ort, also eher ländlich. Hinter unserem Haus fangen die Felder an.
Es gab auch einige Ratschläge, daß ein PRT nicht unbedingt ein Hund ist, den man sich anschafft, wenn man vorher noch keine Hunde hatte. Mein Mann meinte dann, wir können uns doch nicht erst einen Dackel anschaffen und nach 15 Jahren einen PRT. Sicher ist der Schäferhund kein Vergleich.
Das wir in die Welpenschule und auch in die Hundeshule wollen, haben wir auch schon besprochen.
Wie ist das eigentlich mit dem Jagdtrieb. Muß ich Angst haben, wenn ich meinen Hund ableine oder kann ich ihn überhaupt nicht ableinen?
Jetzt habe ich gelesen, daß es auch sein kann, daß man beim Züchter überhaupt keinen Hund bekommt, wenn der meint, man wäre für die Rasse nicht geeignet. Aber wer ist denn nicht geeignet?
Habt ihr eure Hunde vom Züchter?
Und was kosten die dort?
Wir wollten schon zu einem Züchter gehen.
So, mehr fällt mir jetzt nicht ein.
Freue mich schon auf eure Antworten  :sim:
Liebe Grüße,
Christine


Offline Cid

  • Jackie Profi
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    Albern
Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #4 am: 17. November 2010, 07:54:12 »
Also ich finde ihr habt gute Vorraussetzungen für einen Parson. Denn ihr habt Zeit und Platz. Gerade eure Einstellung zur Hundeschule finde ich super, auch der Kinder wegen, denn diese lernen so auch den besten Umgang mit dem Hund. Die Kinder sind auch alt genug für einen Hund.
Wenn ihr dann auch konsequent seid in der Erziehung, ist es gar nicht so schlimm einen PRT zu haben. Wir haben das auch ganz gut hinbekommen ohne vorher einen anderen hund gehabt zu haben. Auch Menschen mit Hundeerfahrung können bei einem PRT/JRT überfordert sein. Das hängt halt auch immer mit der jeweiligen Person zusammen.
Und gerade wenn ihr auch eine sportliche Familie seid, die gerne draußen unterwegs ist sehe ich da gar keine Probleme.
Mit dem Jagdtrieb kann man pauschal nicht sagen. Wir haben Glück, Cid interessiert sich ja nicht für, aber er hatte auch noch nie so wirklich eine Chance dazu. Es kann z.B auch sein, dass in einem Wurf, 2 Hunde total ausgeprägten Jadginstinkt haben und andere gar nicht. Ein wenig kannst du auch Einfluss nehmen, aber auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Schaue dir Züchter an, die schonmal keine jagdlichgeführte Hunde züchten. Hunde beim Züchter sind natürlich teurer als Hunde ohne Papiere. Ich denke mal da wird es ab 600Euro aufwärts anfangen.
Und den Züchtern ist es natürlich überlassen, wem sie einen Hund geben. Wenn man gleich sagt, der Hund ist nur alleine und man hasst es spazieren zu gehen, hat man schon sehr schlechte Karten. Schön wäre es natürlich, wenn man den Kontakt auch später halten kann, wenn mal Fragen oder so auftauchen.
Liebe Grüße Kirsten, Holger und Cid!


AmyandMe

  • Gast
Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #5 am: 17. November 2010, 08:32:04 »
Also Amy ist ja ein Jack Russel/ Border Collie Mix Mix und das ist ja, wie man mir oft sagte, eine explosive Mischung. Hyperaktiv wären die und ungehorsame Kläffer. In meiner Familie haben fast alle Hunde, mein Cousin hat sogar selbst einen Jackie. Der ist aber nicht sehr gut erzogen. Amy ist mein erster eigener Hund. Alle möglichen Leute haben uns davon abgeraten einen Russell zu nehmen. Aber ich war Amy von Anfang an verfallen, da gabs kein zurück mehr. Ich denke wenn man entschlossen ist und weiß was auf einen zukommt dann kann man, mit Hilfe von Hundeschule und Bücher bzw Internet als Informationsquelle zu allen möglichen Themen die mit Russelhaltung zusammenhängen, das schon hinbekommen. Ich muss aber sagen dass Amy auch so garnicht das Energiebündel ist dass ich erwartet habe. Der Maltesermischling meiner Schwägerin ist da aufgedrehter. Ich bin auf jedenfall sehr glücklich mit meiner Entscheidung. Ich habe mir immer wieder Hunde angeschaut aber bis ich den richtigen gefunden hatte sind erstmal Monate vergangen. Als ich Amy gefunden hab wusste ich, die isses. Zum Einen, weil die Eltern einfach einen super Eindruck gemacht haben. Sie waren sehr freundlich aber nicht zu stürmisch. Sie haben uns nicht angesprungen oder angebellt. Selbst meine kleine Tochter haben sie stehen gelassen.  zink

Und Amy war halt einfach eine die eher angetrollt als angestürmt kam und für mich einfach die perfekte Mischung aus Interesse und Zurückhaltung gezeigt hat. Ich glaube das hat mir so gut gefallen, weil ich selbst so ein Typ bin. Ich denke, je nachdem was man sich so wünscht, kann man oft schon am Welpen erkennen ob er vom Wesen her zu einem passt. Wir haben die Welpen auch 3 Mal besucht bevor wir Amy mitnahmen, und da hat man auch schon vom Verhalten in der Gruppe große Unterschiede im Charakter der Welpen erkennen können. Ich wünsch dir viel Erfolg bei der Suche nach DEM Hund für euch. Bin schon gespannt. Ich hoffe du berichtest dann.  :goodie

Offline pÜppi09

  • Jackie Mitglied
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    Beunruhigt
Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #6 am: 17. November 2010, 08:43:19 »
Hm, also ich finde man braucht für jeden Hund - egal welche Rasse - Zeit.

Wahrscheinlich wird Euch davon abgeraten, weil Jackies als kleine ruhelose, nicht auspowerbare Kläffer verschrien sind. Mit dem Vorurteil mussten wir auch schon aufräumen. Ihr habt selbst in der Hand, wie Euer Hund wird und wenn Ihr zur Hundeschule wollt sind die besten Voraussetzungen da. Klar sollte man wissen, dass es sich um einen Terrier handelt. Die sind stur, haben halt ihren eigenen Kopf und da müssen Herrchen und Frauchen immer den längeren Atem haben und noch sturer sein. Wenn man das raus hat kann man eine tolle Zeit mit diesen freundlichen, kleinen Kobolden verbringen.

Jackies sind, bis auf ein paar Ausnahmen mit schlechten Erfahrungen, total kinderfreundliche Hunde. Da sie aber mitunter auch sehr lebhaft sein können und Ihre Größe oft mit Hochspringen kompensieren, sollten die Kinder wie Cid auch meinte nicht mehr so klein sein.

Was den Jagttrieb angeht sind Dackel da schlimmer zink. Das ist wirklich von Hund zu Hund unterschiedlich und die Abrufbarkeit, wenn der Kleine dann doch mal was in der Nase hat hängt auch viel von der Bindung zum Hundeführer ab.

Für mich ist Odin der erste Hund. Seit Mitte der Pubertät bin ich mit ihm allein und mal abgesehen von ein paar kleinen Ausreißern klappt es super. Das haben wir aber auch dem Rückhalt in der Huschu zu verdanken, weil ich da viel zum Umgang mit ihm gelernt habe.

Odin haben wir übrigens nicht von einem JRT-Züchter. Eigentlich züchtete und bildete der Mann deutsches Drahthaar zur Jagt aus. Odins Mama war das Ergebnis einer versehentlichen Verpaarung seines reinrassigen Jagtdackels mit der JRT Hündin aus dem Dorf. Er musste dann einen Welpen aus dem Wurf abnehmen und hat diese Hündin dann später mit einem reinrassigen Parson-Russell verpaart. Warum auch immer man das macht, aber das Ergebnis war super. Wir haben für diesen Mischling, der alles kennenlernen konnte, geimpft und endwurmt war 200 Euro bezahlt. Da hat er also nichts dran verdient und mir sind Papiere auch nicht so wichtig.





Wissen ist Macht, und wer nichts weiß - macht auch nichts!

Jaba

  • Gast
Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #7 am: 17. November 2010, 09:27:21 »
Ich finde die Voraussetzungen hören sich gut an.

Ob der JRT oder ein PRT als Ersthund geeignet ist, hängt finde ich, von dem jeweiligen Menschen ab.
Wenn der jenige aktiv ist und Lust hat viel mit seinem Hund zu machen und konsequent genug ist, steht dem nichts im Wege. Hier sind viele hier,  die diese Rassen als Ersthunde haben und es funktioniert. Man sollte sich eben vorher im klaren sein was man möchte und von seinem Partner erwartet.

Hunde werden leider oft völlig unüberlegt angeschafft. Und da ist es auch gut so, dass es verantwortungsvolle Züchter gibt, die nicht jedem einen Hund verkaufen. Aber das bei Euch zum Glück ja anders!  :freu

Der Jagdtrieb ist unterschiedlich stark ausgeprägt.

Du solltest auf jeden Fall auf eine seröse Zucht achten, um Erbkrankheiten ausschließen zu können.

Offline Marley

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Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #8 am: 17. November 2010, 12:52:10 »
Genau diese Reaktionen kamen bei uns auch. Was, einen Jack Russel, na dann viel Spaß! Wie konntet ihr euch einen JR anschaffen bei dem ganzen Viehzeug, was ihr habt?

Heute nach fast einem Jahr kann ich unbedenklich sagen, es war die richtige Entscheidung. Vielleicht haben wir auch Glück gehabt, aber unser Marley ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Ein Jacky ist sehr quirlig und immer in Aktion. Er ist aber auch sehr anhänglich und auf seine Menschen bezogen, einfach liebenswert. Wir können unbedenklich ohne Leine mit ihm Gassi gehen, auch Feldwege. Er ist auf Anruf sofort zur Stelle. Wir haben Hühner, Enten, Kaninchen und Katzen. Marley wurde von Anfang an daran gewöhnt und käme nicht auf die Idee, hinterherzujagen.

Ich denke, dass hat alles auch mit der richtigen Erziehung zu tun, es ist schon zu Anfang mit Arbeit und viel Geduld und Konsequenz verbunden. Aber es lohnt sich, ein Jacky ist ein toller Hund. Das war meine Liebeserklärung an unseren kleinen Jack Russel.

Ich kann euch nur zuraten, besonders da er bei euch alles hätte, was ein kleiner Hund braucht.
Ein Jack Russel ist einzigartig unter den Hunden. Wer diese Rasse einmal entdeckt hat, kommt nicht mehr davon los.
Anja mit Marley


Offline Holli83

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    Entspannt
Re: Parson-Russel - Ein Hund für uns?
« Antwort #9 am: 17. November 2010, 16:06:25 »
Wie schon gesagt Hundeschule ist perfekt und auch ein muss, finde ich! Und ich glaube viele Leute sagen das ein Terrier kein Ersthund sei, da man sehr konsequent sein muss was die Erziehung angeht, was bei anderen Rassen halt leichter ist!

Terrier sind halt sehr schlau und die merken sich halt alles was man durchgehen lassen hat zink

Was den Jagdtrieb angeht muss ich sagen ich habe 2 PRT und die eine kann ich nicht ohne Leine laufen lassen und die andere hat gar kein Interesse am jagen! Das kann man also so pauschalnicht sagen hmm

Ich muss sagen, ich habe nie etwas bereut, ich habe 3 Hunde einen großen Mischling und 2 PRT und ich würde mir immer wieder einen PRT holen, trotz Macken :sim:

Ich hoffe wir können euch bei eurer Entscheidung helfen!

Lg