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Autor Thema: Anknurren  (Gelesen 4904 mal)

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Offline YssejThemenstarter

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Anknurren
« am: 19. April 2012, 12:07:58 »
Hallo,

ich habe mich hier neu angemeldet, Grund: Seit etwa zwei Wochen habe ich einen Jackie :-)
Habe ihn von Bekannten von einem Freund übernommen, da diese ihn ins Tierheim geben wollten und mein bisheriger Hund im Januar verstorben ist.
Mal kurz was über ihn: Er heißt Milo, ist ein Rüde und ungefähr 2,5 Jahre alt. Hören tut er relativ gut und auch alle Grundkommandos kann er gut.
Habe allerdings das Problem mit ihm, dass er mich anknurrt wenn ihm etwas nicht passt. Also z.B. wenn ich ihn kämmen möchte, er gerade nicht gestreichelt werden möchte oder er einen Knochen oder so bekommt. Wenn ich ihn ignoriere, fängt er auch an die Zähne zu fletschen und ich denke fast, dass er auch zubeißen würde, wenn man weiter macht. Von den Vorbesitzen weiß ich, dass sie ihn immer in Ruhe gelassen haben, wenn er geknurrt hat.
Werde natürlich noch mit ihm in eine Hundeschule gehen, aber vielleicht kann mir ja hier schon jemand Ratschläge geben wie ich in solchen Situationen mit Milo umgehen soll ;-)


Offline BruBär

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Re: Anknurren
« Antwort #1 am: 19. April 2012, 15:32:45 »
Hallo erstmal!  winke

Toll, dass du den Hund übernommen hast! An deiner Stelle würde ich ganz schnell mit ihm eine HuSchu besuchen, zumal es neben hilfreichen Tipps auch eine Menge Spaß bringt!  zink

Ferndiagnose ist immer schwierig- aber ein Knurren und Anfletschen dir gegenüber geht gar nicht! Das darfst du ihm gerne DEUTLICH klarmachen!
Knurren ist je nach Situation ok, der Hund droht ja in erster Linie "nur" und zeigt -aus welchem Grund auch immer- , seinen Unmut, aber Flecken geht gar nicht- das kommt kurz vor Attacke!
Wie man damit umgeht muss man anhand des Grundes, des Charakters des Tieres, seiner Vorgeschichte festmachen.
Ich würde mir von einem Hund nicht drohen lassen, da kommt direkt das Echo! Und zwar so, dass er weiß, dass das ein Fehler war! Was genau das Echo ist, hängt wie gesagt von der gesamten Situation ab!
Beim Kämmen oder Streicheln finde ich das Knurren ok und sollte akzeptiert werden, da es ihm scheinbar nicht gefällt- das sollte man vorerst akzeptieren und abklären welche Ursachen das hat. Allerdings sollte man langsam dem Hund beibringen zu akzeptieren, dass er sich von seinem HH überall und immer anfassen zu lassen hat- er lernt langsam, dass nix schlimmes passiert, dass ihm das nicht schadet. Das braucht zunächst Vertrauen , was durch das Training aber immer mehr wachsen wird! Beim Futter kenne ich da kein Verständnis- das ist immerhin DEIN Futter, von dem du deinem Hund was abgibst. Knurrt er dich dabei an, wenn du das wegnehmen willst- hat er Pech gehabt! Du nimmst es ihm weg und gibst es ihm erst eine geraume Zeit später wieder! (z.B. erst abends oder am nächste Tag!) Attackiert er dich dabei, darfst du auch ruhig grob werden, denn er will dich immerhin auch verletzen wegen DEINEM Futter- das geht gar nicht! Setz dich da konsequent und klar durch, sonst wird`s immer schwieriger im Nachhinein! Gib ihm aber zudem auch die Möglichkeit eine alternative Verhaltensweise zu zeigen. Aber auch das bedarf ein wenig Training. Eine gute HuSchu kann dir da gute Anleitungen zu geben!
Zumal er schon 2,5 Jahre gelernt hat, dass er durch Knurren alle unter Kontrolle hat und er natürlich auch die Unsicherheit und/oder Angst der Besitzer zu seinen Gunsten nutzen kann. Setz dich da klar und deutlich durch, ohne Diskussionen!

Dann mal viel Erfolg und gute Nerven  :dd:
« Letzte Änderung: 19. April 2012, 15:37:28 von BruMai »
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Offline Muppel

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Re: Anknurren
« Antwort #2 am: 19. April 2012, 15:34:08 »
Zitat
Von den Vorbesitzen weiß ich, dass sie ihn immer in Ruhe gelassen haben, wenn er geknurrt hat.
Genau da liegt das Problem - wenn ich knurre, tanzt alles nach meiner Pfeife.
Das musst du ändern.
Allerdings liest es sich so, als wenn du Angst vor dem Hund hast, auch das geht nicht.

Da du ja vor hast zur Hundeschule zu gehen, wird es am Besten sein mit einem Trainer gemeinsam dieses Vorgehen zu planen und durchzuführen.

Offline YssejThemenstarter

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Re: Anknurren
« Antwort #3 am: 20. April 2012, 08:59:38 »
Hallo,

danke erstmal für die Antworten :-)

Über seine Vorgeschichte weiß ich leider nicht so viel, von den Vorbesitzern kam nur die Aussage "wir wissen gar nicht mehr genau woher wir ihn haben, ist schon so lange her" Ich weiß das klingt fast so als wäre er ihnen zugelaufen oder ähnliches, aber vermisst wird er wohl nicht. Denn die Vorbesitzer hatten ihn doch etwas länger und gechipt oder tättowiert war er bisher auch nicht.
Ja eine Hundeschule wird da wohl am ehersten helfen.

Zitat
Allerdings liest es sich so, als wenn du Angst vor dem Hund hast, auch das geht nicht.

Nein, Angst habe ich zwar keine, bin allerdings recht unsicher wie ich mich im Ernstfall verhalte, sollte er wirklich zu beissen. Er soll ja dann bestraft werden und merken das er das auf keinen Fall darf. Und das muss ja auch richtig vermittelt werden :-) Aber denke da kann mir dann eine Hundeschule weiter helfen und gute Tipps geben :-)
Bin ja schon echt froh, dass er ansonsten schon recht gut erzogen ist, hätte es mir bei seinen Vorbesitzern echt schlimmer vorgestellt^^


Offline kimba72

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Re: Anknurren
« Antwort #4 am: 20. April 2012, 10:22:33 »
Suche dir wirklich fachmännischen Rat!

Und im Allgemeinen:
Klar ist, dass die Hunde nur mit Zähnefletschen und Knurren kommunizieren können, sowas sollte man also nie mit Druck nach dem Motto
"Ich bin der Chef" pauschal abstellen wollen!

Wie Maike (BruBär) schon schreibt, es gibt dieses und jenes Knurren, das eine sollte man akzeptieren, das andere eben fachmännisch "therapieren"!

Viel Glück!
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Offline YssejThemenstarter

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Re: Anknurren
« Antwort #5 am: 25. April 2012, 09:12:38 »
Hallo,

so gestern war es dann soweit und er hat tatsächlich zugebissen. Er saß bei einem Freund auf dem Schoss, der hat ihn gekrault, er angefangen zu knurren. Mein Freund hat weiter gemacht, dann kam das Zähnefletschen und auf einmal beisst er ins Gesicht.
Haben ihn dann sofort geschimpft und in ein anderes Zimmer gesperrt.
Also jetzt weiß ich, dass er keine Hemmungen hat auch fest zu zubeißen, das ist schon ziemlich beunruhigend.
Aber habe dann gleich bei einer Hundeschule angerufen und einen Termin mit einer Trainerin gemacht. Als ich ihr die Situation erzählt habe, meinte sie eine Möglichkeit ist, dass er einfach nie gelernt hat, dass er kein Chef ist. Trotz meiner Versuche der Rangunterordnung, wie z.B. zuerst durch Türen gehen, Fressen erst nach mir, Spielen nur wenn ich ihn auffordere, usw. Aber ist nur ihr erster Gedanke gewesen, natürlich will sie ihn erstmal kennen lernen und dann weiter sehen.
Meint ihr, mit gutem Training und Geduld wird er noch lernen, dass er auf keinen Fall beißen darf? Und es auch nicht mehr machen wird? Er ist ja schon 2,5 Jahre alt und kannte es wohl nicht anders.
Habe echt ein bisschen Bedenken, was wenn er z.B. mal mit einem Kind spielt und da richtig zubeisst? Nur weil ihm gerade irgendwas nicht gefällt...

Offline BruBär

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Re: Anknurren
« Antwort #6 am: 25. April 2012, 09:29:28 »
Zitat
auf einmal beisst er ins Gesicht.

Naja... auf einmal war es ja nu nicht.... er hat eindeutig alles gezeigt und gewarnt.... (knurren, flecken)... Hört sich doof an jetzt, aber selbst schuld wenn man das ignoriert!  zink Schon beim Knurren sollte der Hund vom Schoß fliegen- und zwar sofort und gerne auch etwas "unfreundlicher", also nicht liebevoll runtersetzen.

Ich bin mir sicher, dass man den Hund erziehen kann, aber das erfordert viel Training- besonders aber an Euch! Denn wenn der Mensch souverän und konsequent auftritt, wird er es max. 2 Mal versuchen und es sich dann gewaltig überlegen, was er tut.....  zink

Es wird wahrscheinlich ein langer, schwieriger Weg! Aber das kann man hin bekommen.

Zunächst würde ich schonmal anfangen den Hund NUR aus der Hand zu füttern und zwar immer dann wenn er etwas dafür getan hat- das hilft meist schon ein Stück weiter in die richtige Richtung!

Falls ihr jedoch merken solltet, dass es auch trotz des Trainings in der HuSchu, einfach zu schwierig ist, ihr dem nicht gewachsen seid, gebt ihn ruhig in andere Hände, denn ihr wisst ja leider nicht genau, was der 2,5 Jahre lang an Fehlverhalten verfestigt hat. Hört sich jetzt doof an, aber ist gar nicht böse gemeint! Nur muss dann jemand sehr erfahrenes ran, damit auch dem Hund geholfen ist. Und verzogene Terrier sind wirklich nicht ohne!  zink Sobald die auch nur einen Hauch von Unsicherheit spüren, nutzen sie gerne diesen Moment zu ihrem Vorteil.

Trotzdem drücke ich euch die Daumen, dass alles klappt!
« Letzte Änderung: 25. April 2012, 09:37:21 von BruBär »
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Offline Flauschi

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Re: Anknurren
« Antwort #7 am: 25. April 2012, 09:34:59 »
Dass er beißt, ist natürlich sehr grenzwertig und muss unbedingt "abgestellt" werden. Sehr gut, dass du dir hierfür fachmännischen Rat holst.  :ok
Aus meiner Sicht ist genau die unklare Rangordnung und zu spätes Einschreiten das Problem. Wenn er knurrt, gleich eingreifen, nicht erst warten, bis er die Zähne zeigt, da ist er schon zu aufgeregt. Ich würde ihm sehr deutlich zeigen, dass das ein unakzeptables Verhalten ist.  :nene
Ob er das aus Unsicherheit tut, oder ob er wirklich ein aggressives Potential hat, kann dir die Trainerin bestimmt beantworten.
Auf keinen Fall würde ich ihn so in die Nähe von Kindern lassen. Erstmal nur mit Leine raus!!!
LG Anke und Purzel!

Offline BruBär

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Re: Anknurren
« Antwort #8 am: 25. April 2012, 09:47:14 »
Zitat
Dass er beißt, ist natürlich sehr grenzwertig und muss unbedingt "abgestellt" werden.

Sorry, aber Knurren ist grenzwertig, Flecken und Beißen ein absolutes NO-GO!!!

Die Situation, die die momentan haben ist definiv nicht mehr tragbar! Der Hund wird sich durch jedes "erfolgreiches" Beißen nur noch bestätigt fühlen und somit immer wieder versuchen im Zweifelsfall alles damit durchzusetzen!

Sollte er aus Angst beißen sieht es etwas anders aus, aber auch hier wird er es als einzige Option sehen sich verteidigen zu können. So oder so- für beiden eine untragbare Situation!
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Offline Flauschi

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Re: Anknurren
« Antwort #9 am: 25. April 2012, 09:56:38 »
Zitat
Dass er beißt, ist natürlich sehr grenzwertig und muss unbedingt "abgestellt" werden.

Sorry, aber Knurren ist grenzwertig, Flecken und Beißen ein absolutes NO-GO!!!

So war das eigentlich auch gemeint, denn für mich ist somit die Grenze überschritten und es besteht akuter Handlungsbedarf!
Einig sind wir uns, so denke ich mal, dass hier dringend etwas getan und die notwendige Konsequenz gezogen wird. Vorraussetzung ist dabei aber erstmal die Ursachenforschung!
LG Anke und Purzel

Offline BruBär

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Re: Anknurren
« Antwort #10 am: 25. April 2012, 10:21:54 »
 :bussi:

War auch gar nicht böse gemeint  zink
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Offline YssejThemenstarter

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Re: Anknurren
« Antwort #11 am: 25. April 2012, 10:25:55 »
Zitat
Schon beim Knurren sollte der Hund vom Schoß fliegen- und zwar sofort und gerne auch etwas "unfreundlicher", also nicht liebevoll runtersetzen.

So habe ich es bisher auch immer gemacht, aber mein Freund war eben mal der Meinung, zu gucken was weiter passiert. Also so gesehen ist er auch selbst schuld, auch wenn das mit dem Beißen nun wirklich nicht geht.

Zitat
Zunächst würde ich schonmal anfangen den Hund NUR aus der Hand zu füttern und zwar immer dann wenn er etwas dafür getan hat- das hilft meist schon ein Stück weiter in die richtige Richtung!

Gemeint ist also sein komplettes tägliches Trockenfutter? Was ist dabei der Lerneffekt? Dass er merkt, wer Rudelführer ist?

Hoffe ja mal das die Trainerin mir weiter helfen kann, abgeben würde ich ihn echt nur ungerne. Irgendwann muss ja auch er mal sein entgültiges zuhause gefunden haben und es wäre schön wenn das bei mir wäre. Also auf jeden Fall werde ich es mit dem Training versuchen und vielleicht bekommen wir es ja in den Griff. Wenn selbst das keine Früchte trägt, dann kann man darübe nachdenken, ob er es nicht bei einer hundeerfahrener Person besser hat.

Hatte vor ihm ja schon einen Terrier-Mix, war aus dem Tierheim und hatte anfangs auch seine Probleme. Das hat auch gedauert, die in den Griff zu bekommen, aber aggressives Verhalten hat er nicht gezeigt, deshalb kenne ich mich da auch nicht allzu gut aus.



Offline kimba72

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Re: Anknurren
« Antwort #12 am: 25. April 2012, 10:51:16 »
Ich habe gar keine Lust jedes WENN und ABER auszudiskutieren oder in meinen Worten zu berücksichtigen, deswegen nur kurz und knackig:

Ein Hund der beim Streicheln auf dem Schoß knurrt etc und zu beisst, kann wieder alles haben, Schmerzen, Angst, Unbehagen im allgemeinen
oder eine Macke oder oder!! Er ist so nicht geboren ...
Lasst echt einen Profi ran und nicht eine Sitz, Platz, Aus-Trainerin, sondern jemand mit verhaltenspsychologische m Hintergrund!
Viel Glück.

Hast du deine Freunde, denen er gehörte eigentlich mal ausgequetscht?


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Offline Flauschi

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Re: Anknurren
« Antwort #13 am: 25. April 2012, 10:58:55 »
@BruBär
Hatte ich auch nicht als böse aufgefasst.  winke Bei diesem Thema muss man schon mal deutlicher werden!!  :kt:
LG Anke und Purzel!

Offline Fiene

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Re: Anknurren
« Antwort #14 am: 25. April 2012, 11:56:38 »
Das ist wirklich hart. Wie schon gesagt wurde, kann es alles sein und die Situation ist so schwer zu beurteilen.
Ist es eine Rangordnungssache, schlage ich folgende Sachen vor:
Der Hund sollte auf keinen Fall mehr eine erhöhte Position einnehmen, er bleibt auf dem Boden. Und lernt ihm in den Korb oder auf die Decke zu gehen. Das sollte er beherrschen und auf diesem Platz darf er sich auch zurück ziehen, da wird er keinesfalls gestört. Handfütterung ist immer gut, so merkt der Hund das er von euch abhängig ist und er nur was bekommt wenn er nicht knurrt. Und ja, das komplette Futter. Zudem ist der Hund für euch öfters auch mal Luft. Lauft ihn auch ruhig mal um, wenn er im Weg ist, er muss ausweichen. Streicheln und Aufmerksamkeit kommt nur, wenn er es nicht einfordert.
Ist es euch zu heikel, besorgt euch einen Maulkorb, den ihr draußen wenn die Gefahr besteht, dass er andere beißt, draufmacht.

Berichte mal, was die Trainerin so sagt. Ich hoffe, dass sie auch zu euch nach Hause kommt, denn oft verhält es sich in neutraler Umgebung anders.
Ich wünsche euch viel Geduld und starke Nerven!