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Rund um den Jack Russell Terrier => Tipps zum Jack Russell => Thema gestartet von: JimmY am 29. Juni 2012, 20:33:13

Titel: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: JimmY am 29. Juni 2012, 20:33:13
Ich hatte ja in einem anderen Thema schon einmal angesprochen, dass er die Wohnung markiert. Das ist ja mittlerweile besser geworden.

Aber die letzten Tage heult er sehr vermehrt (mir sind dabei die letzten 3 Tage aufgefallen). Überwiegend wenn ich mit ihm allein bin und mein Freund auf Arbeit ist. Aber auch wenn er da ist, heult er. Nun ist ja heulen ein Zeichen für Rufen. Da er aber das in-die-Wohung-machen nicht mehr so häufig zeigt, war ich der Annahme, dass er jetzt weniger Stress hat und besser allein sein kann. Auch wurden wir nicht auf ein Heulen während unserer Abewsenheit angesprochen, wie etwa von Nachbarn.

Das Heulen zeigt er in unterschiedlichen Situationen. Mal sitzt er auf seiner Box und schaut zum Fenster raus oder aber er sitzt hinter meinem Bürostuhl (er hat dabei keinerlei Möglichkeit hinaus zu sehen). Immer dauert das Heulen nur kurz an. Manchmal kommt es aus einem Fiepen heraus, manchmal einfach so und manchmal aus einem Gähnen. Gähnen und Hecheln zeigt er auch vermehrt - nicht durchgänging - aber das Gähnen tritt doch sehr häufig auf. Vorallem beim Hecheln ist in seinem Gesicht starke Faltenbildung zu beobachten...Also alles Anzeichen auf starken Stress...Aber woher?! Ich dachte zuerst, dass das Hecheln der Wärme geschuldet sei....

Wir waren letzten Samstag die Impfungen nachholen. Tollwut und die sonstigen Impfungen wie Staupe, Hepatitis usw...Seit dem hat er an der Einstichstelle eine Beule, die hatte er aber auch beim letzten Impfen... Vielleicht hat es damit etwas zu tun (Schmerzen?)

Fressen und Trinken sind unauffällig. Weder zu wenig noch zu viel. Das Trockenfutter verschmäht er nur als Leckerchen (er bekommt sonst Nassfutter) - was ich aber nun nicht unbedingt als schlimm titulieren würde. Wir wohnen in einer sehr hundefreundlichen Stadt, sodass es auch nicht auszuschließen wäre, dass hier immer mal läufige Hündinnen vorbei tänzeln. Wir haben hier, ca. 200m entfernt, eine kleine und ein Stück weiter, etwa 800m, die nächste Hundepension.

Habt ihr vielleicht Erfahrungen und habt Ideen, was es sein könnte? Sollte es an den Hormonen liegen: Wie kann ich ihm den Stress nehmen? Gibt es Alternativen außer Chip oder Kastration?

Liebe Grüße
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Daddi am 29. Juni 2012, 21:10:22
hmmm, das Heulen ist schon ungewöhnlich.. Wie alt isser denn jetzt?
Ich denke er steht echt unter Stress und womöglich sind läufige Hündinnen irgendwo.
Das Gähnen und Hecheln ist eine Übersprungshandlung, weil er eben stresst.

Sprich doch mal mit deinem Tierarzt darüber und er soll sich auch mal gleich den Spritzenabzess ansehen. Vielleicht kommst du um einen Chip nicht drumrum, um zu testen, ob tatsächlich die Hormone den Stress verursachen.
Wenn du das so unterbindest, sucht er sich einen nächsten Katalysator ( Möbel zerstören oder ähnliches)Also heißt es Ausschlussverfahren ..
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: JimmY am 29. Juni 2012, 21:54:35
Jimmy ist heut auf den Tag genau 1 Jahr und 5 Monate (*29.01.2011).

Jetzt eben schläft er. Das kommt über den Tag immer mal schubweise, dann lässt es wieder nach, dann gehts wieder los - Schlafen kann er gut und tief.

Ich habe meinen Tierarzt schon mal darauf angesprochen und vorbereitet, dass wir das so bald machen wollen. Nun wirds wohl doch eher als geplant. Kann ich ihn aber bis dahin nicht schon irgendwie in solchen extremen Situationen kurzfristig "runterholen"? Beschwichtigung, Entspannungs"therapien", Bachblüten? Würde das was helfen?

Zur Thema Chip habe ich schon gehört, dass er bei einigen Hunden erst sehr spät einsetzen kann bzw. bei sehr jungen Hunden schnell abgebaut wird...Da hab ich igrendwie Bedenken, dass er erst gar nicht so richtig die "Gelegenheit" bekommt etwas herunter zu kommen...

Danke schon mal für deinen Tip!
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Birgit am 29. Juni 2012, 22:08:43
Vielleicht ist ihm auch einfach nur langweilig und er braucht Beschäftigung?

Unser Jack setzt sich schon mal vor mich hin und starrt mich die ganze Zeit an wenn ihm mal langweilig ist.
Wenn ich nicht drauf reagiere und es ignoriere legt er sich an die Türe und wartet drauf das wir raus gehen und spielen.

Wenn ich es total ignoriere brummt er und verzieht sich schließlich in seine Box.

Aber soweit lass ich oder wir es meistens nicht kommen  zink irgendeiner hat meistens Zeit was mit ihm zu machen.

Ich würds aber auch mit dem Chip versuchen weil bei euch hört sich das doch eher nach Stress als nach Langeweile an.
Vielleicht sind ja doch läufige Hündinnen in der Nähe.

Rammelt er denn  auf irgendwelchen Sachen oder Stoffieren rum? Unser Jack hat das oft gemacht und seitdem er kastriert ist hat er keinen Stress mehr und rammelt auch nicht mehr,jedenfalls nicht oft.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: BlackJacky am 29. Juni 2012, 22:17:22
Ehrlich gesagt sehe ich da nur die Kastration als Lösung. Du kannst es natürlich mit dem Chip versuchen... der Nebenwirkungen hat... und nichtmal sicher ist. Lass dich von deinem TA beraten, wenn er gut ist, wird er dir nicht das Geld aus der Tasche ziehen. bachblüten können evtl. ein wenig helfen, aber ich denke nicht, dass die eine dauerlösung sein können in dem Fall. Ich würd auch sagen, läufige Hündinnen sind der Grund. Du kannst natürlich auch abwarten und gucken, was passiert... aber lass ihn bitte nicht mehr von der Leine, wenn er so ist, denn sonst könnte es ungewollt Welpen geben.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Filou am 29. Juni 2012, 22:19:53
Ich hab hier 3 intakte Rüden hocken aber das fieben in der Form kenn ich nicht. Weder bei heißen Hündinnen und wir haben mindestens 2 in der Nähe, noch aus Langeweile. Ok Einar probierts am Hupla wenn er in korrekter Haltung neben mir sitzen muss und ich böses Frauchen mit dem Ausbildungswart rede.  baeh Aber da reicht ne kleine Korrektur ( wir arbeiten weder mit Stachel noch mit Tele ) und Ruhe ist. Er muss halt lernen auch da seine Gusch zu halten.  zink

Ich denke auch dass es einfach Langeweile ist und dagegen hilft nur........ Kopfarbeit. Und vor allem Nasenarbeit. Grad die Terrier sind da gut geeignet. Im Dobiforum ist eine die hat mit ihrem Jackie im Frühjahr an der FH teilgenommen und bestanden.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Filou am 29. Juni 2012, 22:22:06
Warum immer gleich kastrieren?

1. ist es laut Tierschutzgesetz verboten und
2. ist es noch lang nicht gesagt dass es auch was hilft.

Probiert doch erst mal den Hund auszulasten.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: uli63 am 29. Juni 2012, 23:21:50
Warum immer gleich kastrieren?

1. ist es laut Tierschutzgesetz verboten und
2. ist es noch lang nicht gesagt dass es auch was hilft.

Probiert doch erst mal den Hund auszulasten.

Hier muss ich Dir tatsächlich mal zustimmen, Regina!

Ich kenne das Fiepen von Ricky. Macht er aber nur, wenn 2 bestimmte Hündinnen läufig sind. Dann gibt es ein paar nette Worte und schon ist Ruhe! Und Erziehung ist nun mal Arbeit und ein Hund erzieht sich nun mal nicht von alleine! Ich habe auch schon den Tipp bekommen, meinen Ricky kastrieren zu lassen - nur weil er auf dem HuPla schon mal abgelenkt ist, wenn eine läufige Hündin auch da ist! Ich meinte nur, ich nehme den preiswerteren, gesünderen und längeren Weg - Erziehungsarbeit! Und es wirkt!
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Daddi am 02. Juli 2012, 19:03:33
klar ist Auslastung der erste Schritt um ihn "runter zu kriegen. Doch ein total sexuell gesteuerter Hund lässt sich so nicht wirklich ruhigstellen, er wird nach wie vor jaulen bei läufigen Hündinnen.
Das der Chip keine Dauerlösung ist, ist klar.. aber man kann feststellen, ob´s eben an den Hormonen liegt. Und man kann feststellen ob eine Kastration für den Rüden sinnvoll wäre oder eben Quark.
 zink
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Cid am 03. Juli 2012, 07:00:23
Prinzipiell würde ich denken, dein Hund ist nicht ausgelastet. Cid jammert auch, wenn ihm langweilig ist und er beschäftigt werden will. Das kann manchmal echt an die Substanz gehen, denn ich gehe da nicht drauf ein, will ja nicht, dass sich dieses Verhalten festigt.

Liegt es aber wirklich an den Hormonen, dann ist es nicht mit ner Ansage getan. Dauerstress macht krank und wenn dann noch geschimpft wird, weiß der Hund gar nicht mehr was los ist. Es ist eine natürliche Verhaltensweise, wo kein meckern hilft, es abzustellen. Ggf. wird dann still weitergelitten...

Ich finde, es spricht nichts dagegen, seinem Hund diesem Stress zu nehmen, in dem man ihn chem. kastriert. Es ist nichts endgültiges und so schwere Nebenwirkungen gibt es nun auch nicht. Cid hatte keine, klar ändert sich das Verhalten etwas, aber genau das soll ja getestet werden...
Wenn es nichts hilft, kann ich ja den Chip auslaufen lassen und nicht kastrieren lassen. Ich finde, es wird immer eine riesen Welle gemacht. Es wird doch nicht gleich geschnippelt.

Was ich allerdings nicht verstehe, warum dürfen läufige Hündinnen auf den Hundeplatz? Das ist unnötiger Stress für alle und es fordert schön negative Stimmung unter den Rüden.
Ich bin froh, dass es bei uns nicht "erlaubt" bzw. erwünscht ist. Und Cid ist kastriert und interessiert sich kaum noch dafür.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Flauschi am 03. Juli 2012, 07:54:36
Warum immer gleich kastrieren? Ich würde es erstmal mit körperlicher und geistiger Auslastung probieren. Langeweile kann den Hund auch stressen. Wobei ich natürlich nicht genau weiß, ob es bei euch der Fall ist.  hmm
Purzel fiept nur, wenn er im Haus ist und einen anderen Hund (sein bester Freund) draußen sieht oder riecht, und unbedingt raus will. Also dann auch durch Streß.  asaasas
Aber wie gesagt, versuche es erstmal mit langen Spaziergängen, mit Übungen und Training zur geistigen Auslastung. Denn dann werden unsere Hundis auch wesentlich entspannter.  :goodie
Ich wünsche dir viel Glück!!!  :ok
LG Anke und Purzel!
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Cid am 03. Juli 2012, 08:55:16
Ich sage ja auch nicht, sie soll kastrieren lassen, weil dann alles besser wird. Nein sie soll erstmal rausbekommen, was los ist. Vielleicht ist es wirklich nur Langeweile und totale Unterforderung.

Vielleicht kannst du uns ja mal schildern, wie bei euch so der Tagesablauf aussieht, was ihr mit ihm macht. Vielleicht ist es ja auch das Gegenteil und er ist überfordert und ist dehalb völlig fertig und zeigt es euch auf diese Weise.

Schaut, ob es wirklich hormonell bedingt sein kann. Wie verhält er sich draußen. Ist er nur am Schnüffeln? Leckt er Pipi? Ist er teilweise angespannt bei Rüdenbegegnungen? Markiert er wie ein Weltmeister? (Das macht meiner übrigens nach der Kastra auch noch) Notfalls würde ich auch mal einen TA oder Hundetrainer um Rat fragen...
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Flauschi am 03. Juli 2012, 09:11:01
Genau!!!
Wir wissen ja zu wenig, um wirklich einen guten Ratschlag zu geben...
LG Anke und Purzel!
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Marley am 03. Juli 2012, 11:15:50
Unser Rüde ist jetzt 2 1/2 und ich würde nicht im Traum dran denken, ihn kastrieren oder einen Chip setzen zu lassen. Ein gesunder Hund, was sollte da der Anlaß sein? Die Freundin meiner Tochter ist TA-Helferin, hat selbst einen Labradorrüden von 2 Jahren und ist strikt dagegen, höchstens im Krankheitsfall. Ein Chip ist noch schlimmer, der greift ja total ein. Nie im Leben!

Genauso lassen wir unseren Hund nicht mehr impfen, auch auf ihren Rat hin und den einer angehenden TÄ, da wo sie arbeitet. Wir haben uns da lange unterhalten.Gerade die kleinen Hunde kommen mit dieser Mehrfachimpfung überhaupt nicht klar. Bei Marley ging das soweit, dass aus einem quicklebendigen Hund innerhalb von zwei Stunden nach der Imfpung ein kranker Hund wurde, der drei Tage nur im Korb lag, bei jeder Bewegung aufheulte (und wirklich richtig aufheulte) und noch Tage danach nicht richtig auf der Rolle war.

Marley wurde mit 8 Wochen - mit 12 Wochen und mit einem Jahr grundimmunisiert und das wars. Es ist für unseren Hund gefährlicher, wenn er geimpft wird, als wenn er die Impfung nicht erhält.

Ich denke eher, es hängt bei eurem Hund mit dem Heulen damit zusammen, dass er total gelangweilt ist. Wenn Marley bei schlechtem Wetter drin ist und ich auch um ihn rum bin, fängt er auch mal an zu fiepen, so ungefähr: Frauchen - mir ist langweilig.

Diese Beule bei eurem Hund nach dem Spritzen darf auch nicht sein, dann wurde nicht richtig gespritzt. Dass er da Schmerzen hat, ist wohl auch ganz normal. Übrigens verdient ein TA an den Imfpungen 60 % seines Einkommens. Da wird eben auch jährlich geimpft die volle Dröhnung, obwohl die meisten Impfstoffe schon auf 3 Jahre zugelassen sind.

Unser Labrador kriegt übrigens auch jährlich seine Impfung, dem macht es nichts aus. Er hatte auch noch nie einen Spritzenabzeß.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Fiene am 03. Juli 2012, 12:10:54
Auslastung ist wirklich wichtig. Aber ob es an zu wenig Auslastung oder an läufigen Hündinnen liegt kann man von der Ferne nicht beurteilen.

Zum impfen kann ich nur sagen, dass es tatsächlich so ist, dass man nicht alles impfen muss. Gerade Tollwut ist in Deutschlang ausgerottet und es gibt Hinweise darauf, dass der Impfstoff ein Leben lang hält. Aber für die Hersteller und TÄ wäre das ja blöd, also ist er jetzt erstmal für 3 Jahre zugelassen, der gleiche Impfstoff der früher nur 1 Jahr zugelassen war. Tollwut würde ich gerne nicht impfen, aber wenn man in einem Verein ist muss man ja. Den Rest lasse ich impfen, da meine Hunde noch nie Probleme damit hatten. Aber einem älteren Hund würde ich das dann glaube ich auch nicht mehr antun. Aber bei manchen Infektionskrankheiten wie Staupe und Zwingerhusten kann eine Impfung sehr sinnvoll sein.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: Cid am 03. Juli 2012, 13:34:48
Ich denke nicht, dass mein Hund körperlich unter dem Chip gelitten hätte zink

Zum Thema impfen: Im Endeffekt muss es jeder selbst wissen. Cid hatte nie Probleme danach, dass er irgendwie schlapp war oder so, vielleicht dosiert euer TA da bissel falsch. Cid wird extra nochmal frisch gewogen (es wird sich nicht auf unsere Angaben verlassen) und untersucht. Würde auch nur die kleinste Kleinigkeit nicht stimmen, wird nicht geimpft. Das die Stelle danach etwas wehtut, ist normal. Ist doch bei uns bei manchen Spritzen auch so. Wenn ich nur an Tetanus oder so denke, tat mir danach auch immer der Arm weh...
Und ganz vermeiden lässt sich impfen nicht, wer in die Huschu geht, wird aufgefordert einen Impfausweis vorzulegen. Bei uns ist es so und ich bin froh, dass sich Cid da nicht mit irgendwelchen schweren Krankheiten anstecken kann, nur weil einige Hundehalter denken, sie würdem dem Hund einen Gefallen tun und ihn nicht impfen.
Fahrt mal ins Ausland (Schweden, Dänemark, Norwegen zB), da ist es Pflicht und wenn dann jemand kontrolliert und es wird festgestellt, dass zb Tollwut nicht oder nicht ausreichend vorhanden ist, dann könnt ihr euren Hund da mal ganz dezent 3-6Monate in Quarantäne geben...


@ JimmY: Hast du deinen Hund mal beim TA durchchecken lassen? Vielleicht hat er ja auch andere körperl. Beschwerden und ist deshalb so drauf.
Titel: Re: Jimmy heult sehr oft
Beitrag von: JimmY am 10. Juli 2012, 16:13:27
Aaaalso =) Ich tippe jetzt vorerst auf die Langeweile. In der Zeit als es stärker wurde, war ich im Prüfungsstress und damit wohl mehr beschäftigt als mit Jimmy. Geheult und Gefiept hat er seit dem nie wieder. Ich hab sofort mit Beschäftigung (Frisbeetraining...hab ihn noch nie so begeistert gesehen!) angefangen als ihr gesagt habt, dass er gelangweilt ist und schwups wars weg. DANKE!  :blume:

Also wäre das schon mal geklärt... es sei denn, dass das nur Zufall war und die vermeintlich läufige Hündin gerade da nicht mehr läufig wurde =)

Der Abszess ist weg. Beim Abtasten und Drücken hat er auch nicht den Anschein gemacht, als dass er Schmerzen hätte... Niedergeschlagen war er auch nicht.

Auch wenn ich nicht den ganzen Tag für ihn da sein kann, sind noch mein Freund und meine Schwiegerfamilie da, die ihn beschäftigen. Aber hauptsächlich laste ich ihn geistig und körperlich aus (Frisbee, Leckerchensuchspiele, leichtes Joggen, Reizangel, neue Tricks, ..... ).

Draußen würde er überall markieren wenn ich ihn nicht weiter"ziehen" würde. Pipi lecken macht er - aber nicht oft. Ab und an bekommt er beim Pipi-schnüffeln so einen angestrengten Gesichtsausdruck. Pauschal kann ich nicht sagen, dass er Rüden hasst =) Aber wenn er "ausrastet", dann bei Rüden (bellen, Leine ziehen, knurren). Aufgefallen ist mir, dass er bei größeren Hunden so reagiert. Schlechte Erfahrungen hat er aber bisher keine gemacht.