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Autor Thema: Problem gegenüber Rüden und Männern  (Gelesen 1601 mal)

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Offline mone1984Themenstarter

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Problem gegenüber Rüden und Männern
« am: 15. Dezember 2014, 12:27:06 »
Hallo zusammen,

vorab eine kurze Einführung zu meinen Jackis und der Lebenssituation.

Ende Juli ist meine 11jährige PJR Hündin plötzlich verstorben. Geblieben ist Tommy (gemütlicher 8jähriger kastrierter Rüde / JRT) & Emma (ca. 10jährige Chihuahua-Nackthund-Mischlings Hündin /kastriert).
Es kam dann recht schnell wieder ein Rüde dazu, Kalle.. geb. 08.05.14 (Kastra-Chip seit letztem Mittwoch)

Alles super funktioniert. Tommy hat wie immer wennn Baby im Haus sind, sein Gluckentrieb bekommen (hat schon Katzenbabys großgezogen), Emma hat ihren Spieltrieb entdeckt.

So wunderbar bis vor ca 3 Monaten. Da hats zwischen den Rüden zum 1.Mal gekracht. Großes Gehabe, nix dahinter.. kannte ich schon. Nix dabei gedacht und die Zwei machen lassen. War dann auch wieder alles friedlich, beide zusammen in einem Körbchen und sich lieb haben.
Hat dann auch nochmal 2x gekracht und war wieder alles ok, nachdem sich beide wieder abgeregt haben.
Bis vor 2 Wochen. Es hat wieder gekracht, diesmal auch blutig (war sonst nie). Jetzt geht garnichts mehr.
Sobald Tommy und Kalle sich sehen, werden beide aggressiv und wollen aufeinander. Wir leben jetzt 2 Wochen wie im Gefängnis. Beide getrennt, an den Türen sind Kindergitter oder eine geschlossene Tür ist dazwischen.
Das beide ans Kindergitter kommen, vermeiden wir, da sich da auch schon durchs Gitter gebissen haben. Selbst durch die geschlossene Tür wird versucht sich zu beißen.
Das nächste Problem ist mein großer Sohn (9 Jahre) und mein Mann. Beide knurrt er an, sobald ich in der Nähe bin und bellt dann teilweise auch. Ich spring dann immer dazwischen, schimpfe und schick ihn in sein Körbchen. Man könnte glauben ich hab nen Pitbull, so wie er tut. Aber dann ist ok und ich kann mit Sohn / Mann ganz normal umgehen. 

So, dann kommen wir zu mir. Kalle hängt seit der Trennung von Tommy an mir wie sonst was. Wenn er könnte würde er in mich reinkriechen und er rennt mir überall hinterher.
Ich versuche es zu unterbinden, nur irgendwie mit wenig Erfolg. Geh ich zu meiner Mutter hoch in die Wohnung oder verlasse das Haus ganz, fängt er fürchterlich an zu weinen, jaulen und quitschen.
Kommt mir mein großer Sohn oder mein Mann zu nah, flippt er aus. Er knurrt und bellt bedrohlich. Meinen Mann hat er heut versucht in die Ecke zu treiben mit knurren, bellen und schnappen.
Wenn ich aber meinen 8 Wochen alten Sohn auf dem Arm habe, da ist alles gut und er ist entspannt.

Wie oben schon erwähnt, hab ich ihm am Mittwoch (10.12.) einen KastraChip setzen lassen von meiner Chefin. Vor Weihnachten war kein Termin mehr für ne richtige Kastra möglich, daher erstmal der Chip als Notlösung.
Ergänzend hab ich ihm jetzt das Adaptil Halsband hingemacht.

Meine Chefin hat auch zwei Rüden (kastriert), da war er total entspannt und hat sich mit hingelegt, als wär es das selbstverständlichste auf der Welt. Auch bei Männern die zu besuch kommen, gibts keine Probleme.
Ich hab die Hunde von meiner Chefin geknuddelt und der männliche Besuch wird auch umarmt. Keine Reaktion. In der Hundeschule gibts auch kein Problem mit Rüden.
Reaktion zeigt er wirklich nur bei meinem Sohn, Mann und dem Rüden.
Die Ausnahme, wo er auch total entspannt bleibt, ist wenn ich meinen 8 Wochen alten Sohn auf dem Arm habe oder mich mit ihm beschäftige.

Ist mein Sohn oder Mann aber alleine mit Kalle, alles super. Es wird gespielt,getobt und gekuschelt.. komm ich dazu.. der Hund fängt an zu spinnen und sieht scheinbar nur noch mich.

Welches Problem hat dieser Hund? Ich werd einfach nicht schlau aus ihm. Ich bin eigentlich die böse, die ihm nichts durchgehen lässt, mit ihm schimpft, ihn verbannt.. meine zwei Männer sind eigentlich die Lieben, weil er da nicht ganz so streng wie von mir gehändelt wird. Auch der große Rüde hat ihm alles durchgehen lassen.

Dieser Hund ist toll, man kann wirklich super mit ihm arbeiten (was ich von meinen anderen Jackis nicht sagen kann) und ist gelehrig. Aber auf der anderen Seite dieses Theater.
Und dieses Theater macht hier bald keiner mehr mit. Meine Mutter hat den großen Rüden tagsüber ständig oben, mein großer Sohn verzieht sich auch nur noch zu ihr und ich bin verzweifelt.

Wir lieben diesen Hund alle, aber so kann und darf es nicht weiter gehen. Sonst muss er gehen  weinerle

Seitens der Hundeschule wird alles darauf geschoben, dass er nicht kastriert ist und er deswegen "sein" Revier und mich so vergteidigt. Aha!!?

Hat jemand andere Ratschläge? Ich bin ja nicht unerfahren, aber bei diesem Hund stoß ich an meine Grenzen.


Liebe Grüße
Simone


Offline Filou

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Re: Problem gegenüber Rüden und Männern
« Antwort #1 am: 15. Dezember 2014, 17:02:36 »
Mir stehen grad die Haare gen Berge. Einen 7 Monate alten Rüden nen Kastrachip setzen lassen weil kein Termin zum kastrieren frei war? Das ist jetzt nicht dein Ernst? Die Tierärztin gehört angezeigt, die hat ihren Beruf sowas von verfehlt.

Der Kerle ist mitten in der Pubertät und testet aus wie weit er gehen kann. Dass es da zwischen den Rüden knallt ist sowas von logisch. Der Kleine will die Herrschaft übernehmen und der ältere will sie sich nicht wegnehmen lassen. Keiner gibt nach..............

Dein Mann ist selber Schuld wenn er sich von nem halbwüchsigen Rüden von der Größe eines Terriers anknurren lässt. Wäre er meiner hätte er es genau einmal gemacht denn beim zweitenmal hätte es sowas von gescheppert dass ihm die Lust am knurren vergangen wäre.

Beim Sohn ist es deine Aufgabe zu sorgen dass er nicht knurrt, beim geringsten Ansatz............unterb inden. Und wenn du ihm nen Puschen ins Kreuz wirfst, davon kriegt er keinen Bandscheibenvorfall.

Klar hat er in der Huschu keine Probleme und auch nicht mit den Hunden der TA denn die gehören nicht zu seinem Rudel. Der Kleine verteidigt dich mit Zähnen und Klauen.............und es ist an dir das in die richtige Bahnen zu lenken und ein Kastrachip ist dazu nicht notwendig. Außerdem ist er noch viel zu jung um schon kastriert zu werden. Das ist das selbe als wenn man nen 12-jährigen Buben kastriert damit er nicht zu spinnen anfängt, Hallo wer kommt denn auf so eine Hirnverbrannte Idee?

Maulkorb drauf und mit beiden Rüden Gassi gehen und zwar in einem Tempo wo grad dem Kleinen der Spaß am pöbeln vergeht. Konsequent und stur weiterstapfen, kein schnuppern, kein markieren, kein Zeitung lesen............... in wenigen Wochen ist das Thema durch. Es empfiehlt sich auch kein Kind und keinen Kinderwagen dabei zu haben sondern nur die 2 Rüden an der kurzen Leine. Ganz wichtig ist dass es keine Schlepp ist.

Ich bin kein Mensch der schnell rät einen Hund abzugeben aber der Hund gehört in Hände die konsequent mit ihm umgehen. Ob du das schaffst bezweifle ich fast nach dem was ich da gelesen habe..


Grüße von Regina und dem weißen Kobold


Offline Flauschi

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Re: Problem gegenüber Rüden und Männern
« Antwort #2 am: 16. Dezember 2014, 08:13:06 »
Ich muss Filou Recht geben. Hier geht es nur um die "Rangfolge" im Rudel.  hmm
Ich würde auch nicht die Beiden einfach machen lassen und abwarten bis es dann doch blutig wird, gleich eingreifen und dem Kleinen klar machen wer der Chef ist.
Wenn er dich ständig verfolgt und jedem von dir fernhalten will, ist es Kontrollzwang.
Da er mit anderen Hunden sehr gut kann, wird die Kastration, die für mich auch viel viel zu früh durchgeführt werden soll, nicht helfen!! Wenn er jetzt schon kastriert wird, wird der Kleine nie "erwachsen"!  :schockiert

Viel Konsequenz und ihm klar machen, dass nicht er sondern du der Chef bist, ist ein richtiger Anfang!
Leider muss ich sagen, dass ich auch nicht verstehe, warum dein Mann sich von einem 7 Monate alten Hund so unterbuttern lässt.

Unsere Terrormaus hat im ersten Jahr auch öfter mal einen Latschen fliegen sehen, denn nur mit Liebe und machen lassen, wird es nicht klappen. asaasas

Ich wünsche euch viel Kraft!  :dd:

Liebe Grüße

Anke und Purzel!

Offline Filou

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Re: Problem gegenüber Rüden und Männern
« Antwort #3 am: 16. Dezember 2014, 12:47:29 »
Mein großer Bubi wog mit 8 Monaten 35 kg. Der hat es gewagt mich anzuknurren weil er das Geschirr nicht umhaben wollte.................. ....... er fand sich unterm Tisch wieder. Bei so einem Gewicht reicht ein Hausschuh nimmer aus. Hätte ich da aber nicht konsequent durch gegriffen dann wäre er schon längst nimmer unter den Lebenden weil er untragbar geworden wäre. Aber so wußte er was die Glocke geschlagen hat.  lol Darragh wird am 1.1. schon 7 Jahre. Es hat ihm also nicht geschadet und gesund ist er auch noch, leider merkt man inzwischen dass er nimmer der jüngste ist und das eine oder andere Zipperlein macht sich bemerkbar. Mit 50 kg ist er halt ein relativ großer schwerer Hund.

Aber bei einem Hund mit ein paar Kilo lass ich mir ganz sicher nicht die Schneid abkaufen. Einmal hart durch gegriffen und er weiß was ihm bei einem erneuten Versuch blüht. Glaub mir, der Kleine merkt sich das fürs Leben.

Es gibt keine Ressourcen mehr zur freien Verfügung. Geschlafen wird nur im Körbchen, Sofa u.ä. ist tabu. Füttern am besten aus der Hand und er muss sich sein Futter verdienen. Versuch es und du wirst sehen wie sich das Verhältnis bessert wenn er merkt dass ihm die Weltherrschaft verwehrt bleibt. :dd:
Grüße von Regina und dem weißen Kobold