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Autor Thema: Wenn Hunde- Hunde beißen...  (Gelesen 11847 mal)

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MamasLittleGirl

  • Gast
Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #30 am: 20. Januar 2012, 23:05:23 »
 
Ich konnte mir auch einen blöden Spruch nicht verkneifen.
Als wir die Hunde dann auseinander hatten kamen Sie rüber und haben ihren Hund angeleint und sind abgezogen. Ohne ein Wort zu sagen.

 :schockiert boa den hätte ich was erzählt....
ich glaub wäre ich dabei gewesen,
wäre das voll eskaliert, denn bei solchen besitzern platzt mir die hut schnurr.....
 hmm wenn das mal nicht geplant war.... denn wenn mein hund sowas machen würde,
da würde ich mich 20000.x endschuldigen...
mir wäre das voll peinlich, denn auch hunde können sich mal streiten, wieso sollten das nur menschen können.....das war doch bestimmt geplant ey  :rauf: :rauf:


Offline mailo2010

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #31 am: 21. Januar 2012, 07:31:32 »
das problem ist oftmals das die leute es einfach nicht verstehen das wenn ein hund nicht unbedingt verträglich ist er doch einfach an der leine bleiben sollte....meiner ist es auch nicht und er tobt eben mit seinem ball an der 20m schlepp durchs feld und findet es trotzdem toll und ich muss mir keine sorgen machen das er einen beißt weil ich jederzeit auf jeden fall kontrolle hab....nur bei solch verantwortungslosen besitzern wie leider viel zu oft im feld rumlaufen braucht man sich auch nicht mehr wundern warum viele was gegen hunde und ihre leute haben...traurig aber leider wahr  weinerle



Mila_1

  • Gast
Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #32 am: 06. Februar 2012, 13:18:27 »
Hallo,
als ich diesen Threat gelesen habe, kamen Erinnerungen hoch,... Meine kleine Biene wurden letzten Sommer von einem Kampfhund totgebissen. Seit diesem Tag bin ich sehr vorsichtig, wenn mir große fremde Hunde begegnen... Vor allem, wenn ich sehe, dass der Hund den Besitzer führt und nicht umgekehrt.
Ich mache mir immer noch Vorwürfe,  ich wollte ein WE wegfahren und hatte sie bei einer Freundin untergebracht. Sie ist oft bei meiner Freundin gewesen und hat sich immer total wohl gefühlt.
Es passierte beim Spazieren gehen, meine Freundin stand mit Ihrem Freund vorm Haus und unterhielt sich. Biene saß mit dem Rücken zur Straße an der Leine und guckte die beiden an. Aus einem anderen Haus kam ein Kampfhund mit einer Frau an der Leine. Der Hund zog sie über die Straße auf meinen Hund zu. Meine Freundin stelle sich noch dazwischen, aber der Hund drängte sich zwischen Ihren Beinen durch und biss zu. Er lies nicht mehr los obwohl alle drei auf ihn einprügelten. Irgendwann hat er dann los gelassen, Biene war schwer verletzt und sie haben sie sofort in eine Tierklinik gebracht.
Sie hat noch eine Woche in der Tierklinik überlebt, ist aber ihren Verletzungen erlegen. Es ist das schlimmste, was mir je passiert ist. Man ist einfach so machtlos und ohnmächtig vor Wut. Meine arme Maus musste so viel leiden... und dass obwohl sie nicht einmal provoziert hat.
Ich würde immer dazwischen gehen, egal was für ein Hund da an kommt, aber wenn die Größenverhältnisse nicht stimmen, hat man wahrscheinlich keine Chance,... aber eins weiß ich, auf ein gutes Sozialverhalten kann man sich nicht verlassen, es gibt einfach zuviele ignorante und dumme Menschen,die ihre Hunde nicht richtig erziehen.

Eine andere Freundin hat immer eine Flasche mit Wasser dabei, das soll tatsächlich am besten wirken.....

LG Nadine

Offline Tyler

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #33 am: 14. Dezember 2012, 21:33:44 »
Hallo ihr lieben :juhu,ich habe mir diesen Bericht mal durchgelesen und möchte meinen Senf auch mal dazutun.Wir haben Raubtiere,ja Raubtiere und das sollte euch auch bewußt sein.Meine Goldie Hündin ,eine ganz liebe hmm,habe immer gesagt sie ist ein Schaf,bis in unserer Nachbarschaft eine Dalmatiner Hündin einzog und auch auf dem Feld Gassi ging :schockiert.Die zwei haben sich gegenseitig so verletzt,Hass pur :schockiert.Zwei Hündinnen schwierig.Als unser kleiner Jackie einzog,schon älter hat er sie attackiert..immer wieder und sie hat sich auch zurückgezogen.Irgendwann war ihr das zuviel und hat ihn einfach auf den Rücken gedreht und in den Hals gebissen,das nächste Mal in den Nacken und beim dritten Mal ihm ein Stückchen Ohr abgebissen.Sie soll sich ja auch wehren und jetzt hat sie Ruhe.Er hat endlich gemerkt das sie stärker ist auweia.Aber wenn es mal wieder mit ihm durchgeht bekommt er Wasser ab und das mag er gar nicht asaasas


Lilly-Kiel

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #34 am: 14. Dezember 2012, 22:07:48 »
Die Geschichten hier sind der totale Horror; und seitdem Vorfall mit Lilly hab ich ohnehin etwas schwache Nerven was sowas betrifft.Ich für meinen Teil würde immer versuchen Lilly aus der Situation raus zuholen und wenn ich sie am Brustgeschirr rausziehen muß.Sollte mal ein fremder Hund auf uns zugelaufen kommen und deutlich Agressivität zeigen würde ich Lilly in meinen Armen verstecken.Ich hab die Schnauze gestrichen voll.Ich ärgere mich fast täglich wenn ich unangeleinte Hunde sehe und vom Besitzer weit und breit keine Spur.Oftmals ist es so der Hund ist schon "einen Kilometer" weit weg dann kommt der Besitzer angetrabt; oftmals am telefonieren und unaufmerksam.Anfänglich habe ich die Leute noch darauf angesprochen ob das ihr Hund ist; Ja kam dann zur Antwort aber der tut nix.Ja Ja dieses der tut nix hat Lilly am eigenen Leib erleben dürfen.Ich finde es ungezogen wie manche Leute total unbedarft ihre Viebeiner gerade in der Stadt auf die Umwelt zu lassen und die Umwelt auf ihre Hunde.Wir haben hier Leinenpflicht und das finde ich gut; wenn schon ohne Leine dann doch bitte bei Fuß so das ich als Besitzer unmittelbar reagieren kann.Muß ja nicht mein eigener Hund sein der sich vergisst; kann ja auch ein unachtsamer Radfahrer sein oder ne alte Omi die sich bedrängt fühlt.

Offline FvB2010

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #35 am: 15. Dezember 2012, 06:41:24 »
Gott sei Dank haben Felix und ich so etwas noch nicht erlebt. Aber ich würde mit Sicherheit dazwischen gehen, wenn sich irgendein Hund an Felix vegreift.
Ich bin der Meinung, dass es an mangelhafter Sozialisierung liegt, wenn Hunde so reagieren. Unser Felix ist einer, der fremden Hunden offen gegenüber steht. Ich habe bis heute erst einmal erlebt, dass Felix auf 5 Meter Entfernung die Zähne gezeigt hat (das Felix überhaubt die Zähne gezeigt hat). Da war ein Jagd-Terrier, angeleint. Den Halter kannte ich und der wusste auch, dass sein Hund nicht gut auf andere Hunde zu sprechen ist. War ein Versuch. Aber die konnten sich schon auf der Entfernung nicht ab, also war das.
Einmal sind wir bei einem Spaziergang von einen Golden Retriever überrascht worden, der aus dem Garten ausgebüchst ist. Ich bin einen Schritt auf ihn zugegangen, hab ihn mit freundlicher Stimme "begüßt". Es gab ein Leckerchen und somit war ich interessanter als Felix. Felix hat etwas doof geguckt. Aber alles war gut. Der Besitzer kam sofort und entschuldigte sich.
Liegt natürlich auch im Verhalten des anderen Hundes. Wenn der agressiv wäre würde ich mit allen Mitteln Felix beschützen, da wäre es mir egal, ob ich gebissen werde. Wer sich an Felix vegreift, spielt mit seinem Leben !!!

Gruß Christoph

Offline Kinky

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #36 am: 15. Dezember 2012, 08:12:02 »

Ich bin der Meinung, dass es an mangelhafter Sozialisierung liegt, wenn Hunde so reagieren

Das hat damit nicht unbedingt etwas zu tun. Es kommt vor, daß sich zwei Hunde nicht riechen können. Meine Paula wurde auch schon des öfteren von einer Nachbarshündin angefallen. Einmal habe sie sich richtig gebissen. Diese Hündin ist eigentlich eine ganz liebe, verträglich mit anderen Hunden und hört sehr gut. Aber wenn sie meine Paula sieht, dreht sie durch und vergisst ihre gute Erziehung.

Dazwischen gehen ist gefährlich. Mein Exmann ist auch dazwischen und wurde im Eifer des Gefechts gebissen.

Vor kurzem ist Paula mit einem Boxer-/amerik. Staff aneinander geraten. Mein Ex ist dazwischen ehe es zur Beisserei kam. Er hat Paula hochgenommen, in ihrem Wahn hat sie um sich gebissen, dabei ihn in die Hand. Der andere Hund hat ihn angesprungen und ins Knie gebissen, dabei ist er umgefallen, auf Paula. Somit hat er zwar sie gerettet, wurde aber selber zweimal gebissen und Paula hatte Prellungen am Rücken, weil er auf sie drauf gefallen ist.
Aber ich denke, er würde immer wieder dazwischen gehen. Ich auch.
LG Kathrin mit Paula


uli63

  • Gast
Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #37 am: 15. Dezember 2012, 21:37:55 »
Wir haben ja auch vor 2 Wochen wieder die negative Erfahrung machen müssen. Jimmy (2 Jahre), der Hund meiner Nachbarstochter, hat sich unseren Ricky gegriffen und leider dieses Mal auch wirklich verletzt! Er hatte ihn jetzt zum dritten Mal zwischen, aber bisher ging es immer ohne Verletzungen ab. Man muss nun zu Jimmy (Border Collie/Schäferhund-Mix) wissen, dass er sein komplettes erstes Lebensjahr ohne Sozialkontakte auf einem "Sommergrundstück" verbracht hat. Wir haben langsam angefangen, ihn an andere Hunde zu gewöhnen und auch trotzdem den Kontakt zwischen ihm und Ricky nicht vermieden, nachdem Jimmy zupackt hatte. Wir konnten sogar schon wieder ohne Leinen miteinander spazieren gehen, ohne dass etwas passierte. Dieses Mal war es so, dass es bereits dunkel war, Jimmy mit Zappa ohne Leine toben durften und ich Ricky nach kurzer Zeit auch dazu gelassen habe. Jimmy ist 1. unsicher in der Dunkelheit und 2. dachte er wohl, er müsse Zappa verteidigen und packte sich Ricky, als dieser dazu kam. War wohl auch unser Fehler - aber sicher ist, dass es bei gut sozialisierten Hunden wesentlich seltener zu solchen Beißereien kommt als bei anderen. Wir werden sicher auch weiter versuchen, Jimmy mit Ricky zusammen zu lassen - zunächst aber wieder nur an der Leine. Was aber in jedem Fall falsch ist, den eigenen Hund auf den Arm zu nehmen, denn dann bringe ich mich selber auch in große Gefahr - bei großen Hunden als Gegner!

Ricky geht es übrigens wieder sehr gut und die rasierten Stellen sind schon fast nicht mehr zu sehen. Aber wenn er im Augenblick Jimmy wittert, dann geht die Rute auf Halbmast und er will noch nicht wirklich weiter gehen. Aber wir bleiben dran! Selbst wenn das mit Jimmy und Ricky nicht mehr klappen sollte, dürfen aber trotzdem Jimmy und Zappa miteinander spielen.

Offline Cid

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #38 am: 17. Dezember 2012, 07:06:59 »
Fehlende Sozialisierung würde nicht nicht unbedingt sagen.
Cid ist im ersten Lebensjahr regelmäßig 2-3mal die Woche zur Hundeschule, verstand sich so auch gut mit anderen Hunden. Als er dann älter wurde, gab es schon immer wieder Hunde die er nicht mochte und wo dann gezeigt wurde, wer das Sagen hat.

Knackpunkt, dass er sehr skeptisch anderen Hunden gegenüber ist, war für uns das Jackie-Treffen. Zu viele fremde Hunde auf einem Haufen, wo es dann auch öfter geknallt hat. Ich würde das nicht mehr machen und ärger mich sehr drüber.

Besonders schlimm ist es aber in seinem Revier. Da wird schnell rumgezetert, besonders gut, wenn mehrere Hunde gleichzeitig kommen. In "fremden" Revieren ist das dann schon um einiges entspannter und er spielt dann auch.

Ich bin trotzdem fest der Meinung, dass es nichts mit fehlender Sozialisierung zu tun hat, denn wir haben immer viele Hunde um uns gehabt, sowohl in der Huschu als auch beim Gassi...
Liebe Grüße Kirsten, Holger und Cid!



Offline FvB2010

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #39 am: 17. Dezember 2012, 08:04:57 »
@ Cid: Sozialisierung beudeutet nicht, dass ein Hund sich alles gefallen lassen muss. Er muss aber die Signale anderer richtig deuten können. Drohen und Imponierverhalten gehören bei Begnungen dazu. Wobei Drohnen nicht gleich Zähne zeigen bedeutet. Ein schwanzwedelnder Hunde mit aufgestellten Ohren freut sich nicht, er zeigt was für ein toller Macker er ist (Imponierverhalten). Ranghöhere Hunde ignorieren das, weisen ihn kurz (auch mit Zähne zeigen) zurück.
Hunde Drohen, um ihr Stellung zu verteidigen. Durch das Verhalten scannen sich die Hunde. Dieses Drohen
und Imponierverhalten verhindert aber einen Angriff. Hunde, die nicht sozialisiert sind, können diese Signale nicht richtig deuten. Das muss gelernt werden.
Unser Felix ist auch einer, der gerne den Macker raushängen lässt. Steif machen, die Rute wedelt wie verrückt. Aber sobald er merkt, das das nicht ankommt und er (hartnäckig) zurückgewiesen wird, legt er sich auch schnell auf den Rücken, nach dem Motte: Ich habe nichts gemacht.
Ich kann, wen es interessiert, das Buch "Ausdrucksverhalten beim Hund" von Dr. Dorit Feddersen-Petersen ans Herz legen. Ist zwar eine schwere Kost, aber ich finde es hoch interessant.

Gruß Christoph

Offline Ricky

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #40 am: 17. Dezember 2012, 09:39:09 »
@cid
das Problem beim Treffen war ja auch, daß du damals noch sehr unerfahren warst und den Kleinen bei jeder Gelegenheit auf deinen Arm gerettet hast und andere Hunde dann weggetreten.Ricky hätte den Kleinen schon nicht aufgefressen :-)  Das hat ihn in seiner Unsicherheit bestärkt und geprägt. Das lässt sich dann später sehr schwer wieder korrigieren.

Fröhliche Grüße bis zum nächsten Mal

Euer Ricky

Offline Cid

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #41 am: 17. Dezember 2012, 09:50:04 »
Quatsch ist, dass ich Cid auf den Arm genommen habe, ich habe ihn lediglich aus der Situation genommen, auf den Arm nicht. Selbst auf dem Schoß habe ich ihn selten gehabt, sobald gezickt wurde, habe ich ihn sogar runter gesetzt....

Schlimmer fand ich da einfach, dass nicht auf die Hunde geachtet wurde und so halt diese Situationen erst entstanden sind...damit meine ich jetzt nicht nur Ricky oder so, sondern insgesamt. Ich habe immer ein Auge auf Cid, egal wie verträglich er mit den Hunden ist...auch heute noch.

Natürlich war ich damals noch unerfahrener als heute, aber das was du jetzt schreibst, stimmt einfach nicht, mir war damals sehr wohl bewusst, dass man Hunde nicht auf den Arm nimmt. Wie gesagt, ich habe ihn aus der Situation genommen, an seinem Geschirr und habe ihn abgeschottet, wenn du meinst, ich hätte irgendeinen Hund weggetreten, dann hast du das sehr falsch interpretiert, denn zwischen die Hunde stellen, hat nichts mit wegtreten zu tun!!!
Liebe Grüße Kirsten, Holger und Cid!


Offline Cid

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #42 am: 17. Dezember 2012, 10:01:52 »
@ Cid: Sozialisierung beudeutet nicht, dass ein Hund sich alles gefallen lassen muss. Er muss aber die Signale anderer richtig deuten können. Drohen und Imponierverhalten gehören bei Begnungen dazu. Wobei Drohnen nicht gleich Zähne zeigen bedeutet. Ein schwanzwedelnder Hunde mit aufgestellten Ohren freut sich nicht, er zeigt was für ein toller Macker er ist (Imponierverhalten). Ranghöhere Hunde ignorieren das, weisen ihn kurz (auch mit Zähne zeigen) zurück.
Hunde Drohen, um ihr Stellung zu verteidigen. Durch das Verhalten scannen sich die Hunde. Dieses Drohen
und Imponierverhalten verhindert aber einen Angriff. Hunde, die nicht sozialisiert sind, können diese Signale nicht richtig deuten. Das muss gelernt werden.
Unser Felix ist auch einer, der gerne den Macker raushängen lässt. Steif machen, die Rute wedelt wie verrückt. Aber sobald er merkt, das das nicht ankommt und er (hartnäckig) zurückgewiesen wird, legt er sich auch schnell auf den Rücken, nach dem Motte: Ich habe nichts gemacht.
Ich kann, wen es interessiert, das Buch "Ausdrucksverhalten beim Hund" von Dr. Dorit Feddersen-Petersen ans Herz legen. Ist zwar eine schwere Kost, aber ich finde es hoch interessant.

Gruß Christoph

Ja genau das ist ja das Problem. Wenn ein Hund deutlich anzeigt, dass er keinen Kontakt möchte, dann sollte ein gut sozialisierter Hund wissen, dass er lieber einen Bogen um ihn macht.
Leider gibt es viele Hunde, die das nicht verstehen und dann trotzdem in die "Gefahrenzone" eindringen und dann gehts natürlich ab.
Cid droht auch lange vorher, er zeigt sehr deutlich an, dass er nicht beschnüffelt werden oder was auch immer möchte. Er macht sich sehr steif, zeigt Zähne und wenns hart kommt knurrt er auch schon. Wenn dann dennoch Hunde an ihn ran gehen, dann schnappt er auch nach ihnen. Nicht mit beißen, sondern droht noch ne Nummer deutlicher. Wer es dann noch nicht versteht, hat dann ganz schlechte Karten. Aber da komme ich dann auch dazwischen, weil ich einfach diese Stresssituation nicht möchte. Ich bin einfach kein Freund von "die klären das schon allein". Nein, denn ich muss nicht warten, bis einer verletzt ist. Die Drohgebärden können sie gerne austragen, mehr aber nicht.
Da Cid auch super nachtragend ist und Hunde, mit denen er sich schon in der Wolle hatte keine 2. Chance gibt (nur sehr wenige Ausnahmen), weiß ich, dass er dann bei diesen Hunden (sind ja meist nur Hunde bei uns im Wohngebiet) angeleint wird.
Liebe Grüße Kirsten, Holger und Cid!


Offline Fiene

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #43 am: 17. Dezember 2012, 17:38:51 »
Bei uns ist das so, dass Betty einfach überhaupt nicht sozialisiert ist. Sie weiß nicht mit Hunden umzugehen. Als wir sie bekamen hat sie schon wenn sie Hunde von weitem gesehen hat versucht wegzurennen und gequiekt. Auch im Freilauf lief sie meistens weg und quiekte. Andere Hunde fanden das spannend und sind hinterher. Ich habe Betty möglichst viele, positive Hundebegegnungen beschert, aber dennoch hat sie noch immer Angst und weiß nicht, wie sie sich verhalten soll. Sie ist einfach sehr unsicher. Gebissen wurde sie schon einmal in meinem Beisein, leider. Diese Unsicherheit macht sie auch zu einem leichten Opfer.

Mit Fiene war ich sofort in der Hundeschule. Sie hatte als Welpe nie Probleme mit Hunden. Doch dann wurde sie "Dauerläufig" und alle Rüden sind hinter ihr hergewesen. Ich konnte nicht verhindern, dass uns Rüden im Freilauf begegneten und immer wieder was von Fiene wollten. Fiene wollte natürlich nicht und hat immer aggressiver reagiert. Und seitdem kann sie große Rüden nicht leiden. Sobald jemand zu nahe kommt droht sie direkt und kommt der Rüde dann noch näher wird sie direkt aggressiv. Jetzt versuche ich immer direkt Fiene zu mir zu rufen, wenn ich andere Hunde sehe und nehme sie ins Fuß und bitte dabei auch die anderen Besitzer die Hunde ranzunehmen. Nur kann ich auch hier manchmal unliebsame Hundebegegnungen im Park nicht vermeiden.

Offline FvB2010

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Re: Wenn Hunde- Hunde beißen...
« Antwort #44 am: 17. Dezember 2012, 18:33:04 »
.... Wie gesagt, ich habe ihn aus der Situation genommen, an seinem Geschirr und habe ihn abgeschottet, wenn du meinst, ich hätte irgendeinen Hund weggetreten, dann hast du das sehr falsch interpretiert, denn zwischen die Hunde stellen, hat nichts mit wegtreten zu tun!!!

Und das ist die hohe Kunst. Die Situation richtig einschätzen zu können, sich beschützend vor seinen Hund zu stellen und den anderen die Möglichkeit nehmen heranzukommen. Dabei aber ruhig bleiben und nicht selber panisch zu werden, da die Hunde dies sofort merken.
Und auch den eigenen Hund in Schacht halten, nicht das der dann auch noch meint, dass man zur Verstärkung gekommen ist. Ist nicht ganz einfach. Unsere Hunde sind ja nun mal von der Rasse her auch zurm selbstsicheren Handeln gezüchtet worden, und das mögen die auch zeigen.
Ich kann mich an Situationen in der Hundeschule beim Welpentreff erinnern, dass es immer mal wieder vorgekommen ist, dass 2 oder mehrere Hunde auf einen los sind und ihn bedrängt haben. Da wurde das "Opfer" beschützt, indem energisch auf die anderen Zugegangen wurde, man sich dazwischen gestellt hat und eine Distanz zwischen den Hunden geschaffen hat.
Ich glaube, der Spruch "die reglen das schon von alleine" kommt aus den Hundeschulen, um den Hundehaltern zu signalisieren, dass es sich nicht um gefährliche Zweikämpfe handelt, sondern eben um Drohgebärden, die gefährlich aussehen (sollen sie ja auch).
Gerade den Neulinge unter den Hundehaltern rutsch das Herz in die Hose, wenn sie solches Verhalten beim ersten Treffen sehen. Zumindest war es bei uns so.

Gruß Christoph